Scheune Frümsen

Erster Versammlungsort der Sennwalder KatholikInnen

Bis 1971 gehörten die Katholiken der politischen Gemeinde Sennwald den Kirchgemeinden Gams und Rüthi an.

Am 28. Juni 1959 errichtete Pfarrer Johann Stäheli die Stiftung Kapellverein Frümsen; 1961 wurde die Kapellgenossenschaft Frümsen gegründet.
Am 14. November 1971 beantragten die Mitglieder der Kapellgenossenschaft beim Bischof von St. Gallen die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde. Dieser entsprach ihrem Wunsch und errichtete das Pfarreirektorat Sennwald.

 

 

 

 

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Am 27. Mai 1973 weihte Bischof Josephus Hasler die Antoniuskirche ein. Architekt Markus Morant, St. Gallen, entwarf sie. Franziska Gehr, Altstätten, schuf den Marienteppich. Die Plastik von Andreas Gehr zeigt uns den Namenspatron Antonius von Padua auf einem Nussbaum sitzend; dort habe er – so die Legende – die letzten Tage seines Lebens in stiller Einkehr und Gebet verbracht. Ferdinand Gehr schenkte uns die 6 Glasbilder: Geburt Jesu, Dreifaltigkeit, Pfingsten, Verkündigung des Herrn, Karfreitag, Auferstehung-Himmelfahrt.

 

 

 

 

Am 18. November 1990 wurde der Friedhof seiner Bestimmun20140903_115816g übergeben. Rechts beim Eingang weckt das Relief der zwei Emmausjünger unsere Zuversicht, dass Jesus uns alle – Lebende und Tote – begleitet.
Auffallend im Friedhof ist auch der Buchstock – ähnlich einem Bildstöckli. Er erinnert uns ans Buch des Lebens, in dem unser aller Name eingetragen ist.
Am Kirchenfest 2009 wird der Friedhofbrunnen – geschaffen von Christoph Friedrich – eingeweiht.

Seit 2005 gehört die Pfarrei Sennwald der Seelsorgeeinheit Werdenberg an.